Hydrotherapie (Ganganalyse und Gangschulung)
im Unterwasserlaufband

Auch beim Hund sind Wasseranwendungen eine wichtiger Therapiefaktor in der Rehabilitation von orthopädischen oder neurologischen Patienten.

Beim Lauftraining mit dem Unterwasserlaufband werden durch die Auftriebskraft des Wassers schmerzende Gelenke (bei Arthrose oder nach Gelenkoperationen) mit bis zu 80% vermindertem Körpergewicht belastet. Bewegungen werden schmerzfreier und daher wird der Hund trotz Erkrankung oder Verletzung wieder zur Bewegung motiviert. Zugleich wird durch das Laufen gegen den Wasserwiderstand die Muskulatur, auch der tieferen Schichten, optimal aufgebaut. Das Bewegungsausmaß der Gelenke wird deutlich verbessert. Die Wassertemperatur kann individuell an Krankheitsbild und Hund angepasst werden und liegt in der Regel zwischen 25 und 32° C.


Das Unterwasserlaufband als Therapieform für eine korrekte Laufbewegung

Auf dem Unterwasserlaufband besteht die Möglichkeit, die korrekte Laufbewegung zu trainieren und diese durch die Glasscheiben des Beckens zu kontrollieren und korrigieren zu können. Durch die positiven Eigenschaften des Wassers können besonders neurologisch erkrankte Patienten von dieser Therapieform profitieren: Sie können effektiv und gezielt trainiert werden, um Stabilität im Stand und das physiologische Laufen wieder zu erlernen.

Softwareoberfläche zur Analyse und Kontrolle der Laufbewegung

Die Hunde gehen auf dem Laufband, nachdem das Becken mit Wasser geflutet wurde. Die Geschwindigkeit wird in Abhängigkeit von der optimalen Schrittlänge individuell geregelt. So kann, z.B. nach einer Bandscheibenoperation, schon wenige Tage nach der Operation mit dem Training im Wasser begonnen werden. Allgemein kann im Anschluss an das Ziehen der Fäden mit dem Training begonnen werden.


Unterstützendes Training im Unterwasserlaufband zur Gewichtsabnahme

Auch zur Gewichtsreduktion lässt sich das Training auf dem Unterwasserlaufband unterstützend einsetzen, da im Wasser ein gelenkschonendes Ausdauertraining durchgeführt werden kann.

Durch Variation der Bandgeschwindigkeit, der Höhe des Wasserstandes und eventuell der Schrägstellung des Bandes oder Einsatz der Gegenstromanlage besteht die Möglichkeit auf die jeweiligen Trainingsbedürfnisse einzugehen. Die Therapiedaten des Patienten werden erfasst und somit eine nachvollziehbare Übersicht des Trainingserfolges gewährleistet.

Das Laufen im Wasser wirkt positiv auf Skelett, Nerven, Muskeln, Herz-Kreislauf- und Atmungssystem. Somit profitieren nicht nur Hundepatienten sondern auch ältere und übergewichtige Hunde sowie Sporthunde vom „Aquajogging“.

Für weitere Informationen oder ein kostenloses „Probetraining“ rufen Sie mich gerne an:
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Fitnesstraining Blindenführhund im UWL mit Gegenstromanlage
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Hund im Unterwasserlaufband, gesichert durch eine Geschirr
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Dobermann beim Lauftraining im Unterwasserlaufband, kombiniert mit Elektrotherapie
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