BMS - Biomechanische Stimulation

Muskelprobleme, Sehnen- und Bänderverletzungen können durch biomechanische Stimulation positiv beeinflusst werden.

Ständige Überlastung einer Extremität durch Schmerzen haben beim Hund Schonhaltung und unphysiologische Bewegungsmuster zur Folge. Die verspannten Muskeln können sich nicht mehr in vollem Umfang anspannen oder entspannen und das Bewegungsmaß im Gelenk ist letztlich stark eingeschränkt. Diese Einschränkung führt bei Hunden dann wiederum zu Folgeschäden an anderen Muskeln oder auch an anderen Gelenken.

Auch nach erfolgreichen Operationen bildet sich im Heilungsverlauf neues Bindegewebe. Durch Narbengewebe wird die Elastizität der Gewebsschichten deutlich geringer und somit die Funktion von Muskeln, Sehnen und Bändern eingeschränkt.

Mechanische Schwingungen im Frequenzbereich zwischen 8 Hz und 32 Hz (biomechanische Stimulation) können unterschiedliche Wirkungen auf Muskeln, Sehnen und Bindegewebe auslösen. Die Muskeln werden rhythmisch in einer spezifischen Frequenz bewegt und dadurch der Muskeltonus sowie die Beweglichkeit von Bindegewebe und Faszien positiv beeinflusst. Der Einsatz von definierter biomechanischer Stimulation führt zur einer Optimierung der Interaktion zwischen Muskeln und Gelenk.

Die komplementäre Behandlung mit NeuroStim® erfolgt zur Verbesserung des Heilungsprozesses, um Muskelverspannungen und Verklebungen der Faszien zu lösen und Kompensationshaltungen vorzubeugen. Dadurch wird auch der Muskelaufbau nach Verletzungen und die Wiederherstellung des physiologischen Gangbildes erleichtert.

Die biomechanische Stimulation (BMS) entspricht in Anwendung und Wirkungsweise einer Matrix-Rhythmus-Therapie.


Hauptanwendungen für biomechanische Stimulation (BMS) sind:

Neurostim M21 zur Biomechanische StimulationBiomechanische Stimulation (BMS) am Hund